Der Ölpreis steigt – was nun?
25. Februar 2011
Wer nicht glaubt oder völlig versteht, dass wir in einer immer kleiner werdenden Welt leben, wird sich wahrscheinlich wundern zu erfahren, dass das was in Libyen passiert, die Deutschen zwingen wird mehr Geld abzugeben, wenn sie mit dem Wagen an der Tankstelle anhalten.
Libyen ist nun das Thema aller gegenwärtiger Diskussionen im Bereich Weltwirtschaft, da der Staat den Ölpreis bereits gestiegen hat und droht den Ölmarkt durch eine weitere Steigerung zu erschüttern. Freilich würden sich dabei die Laien im wirtschaftlichen Bereich fragen, warum die Situation rund um den libyschen Ölmarkt gerade die Deutschen so stark beeinflußen wird. Anscheinend bekommt Deutschland ungefähr 8 Millionen Tonnen Öl aus Libyen, was nicht mehr und nicht weniger als 10% der gesamten Produktion des libyschen Staates entspricht – und Libyen liefert dabei 2% der gesamten Weltproduktion. Wenn es dabei um eine Steigerung von rund 9 Prozent geht, dann werden die Deutschen und auch andere Völker sehr stark betroffen sein.
Alle Lösungen, die es geben könnte, sind aber nicht rasch zugänglich. Die eine Variante ist Öl aus Kanada und durch Tiefseebohrungen zu besorgen, was immerhin nicht so einfach getan werden kann.
Die zweite mögliche Lösungen ist alternative Energie zu suchen und somit auf Öl ganz oder wenigstens teilweise zu verzichten. Das ist aber eine eher utopische Lösung, die wir in der nahen Zukunft nicht umsetzen werden können.